Kündigungsfristen verstehen, bevor der Ernstfall kommt
Gesetzliche und vertragliche Fristen, Probezeit und Betriebszugehörigkeit — ein ruhiger Überblick ohne Panikmache.
Kündigungsfristen wirken abstrakt, bis ein Schreiben im Briefkasten liegt. Wer die Fristen im eigenen Vertrag schon kennt, reagiert geordneter — und übersieht weniger Termine.
Verträge können gesetzliche Fristen aufnehmen oder abweichende Vereinbarungen treffen, soweit das zulässig ist. In der Probezeit gelten oft kürzere Fristen. Mit steigender Betriebszugehörigkeit können sich Fristen verlängern.
Wichtig ist die Zustellung: Wann gilt eine Kündigung als zugegangen? Welches Datum zählt für den Fristlauf? Diese Fragen klären wir anhand Ihres konkreten Schreibens und Vertrags, nicht anhand von Faustregeln aus Foren.
Bei befristeten Verhältnissen kommt hinzu, ob eine ordentliche Kündigung während der Laufzeit überhaupt vorgesehen ist. Fehlt diese Möglichkeit, endet das Verhältnis zum vereinbarten Zeitpunkt — sofern keine anderen Regelungen greifen.
Wenn Fristen eng sind oder ein Streit droht, gehört die Entscheidung über anwaltliche Unterstützung früh auf den Tisch. Unsere Beratung ordnet ein und zeigt, wann ein Fachanwalt für Arbeitsrecht der nächste sinnvolle Schritt ist.